Villa Vie

Villa Vie

Villa Vie gehört zur Dachmarke Villa Gründergeist und wurde 2017 von der Kulturmanagerin und Künstlerin Vivien van Deventer gegründet.

Gärtnerweg

Villa

Eine Jugendstilvilla. Und das inmitten Frankfurts Innenstadt, Nähe der Alten Oper, im Frankfurter Westend. Wunderschöne Parketträume, die Platz bieten für lebendige Veranstaltungen aus den Bereichen Vernissagen, Konzerte, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Wein- und Barabende, Exkursionen etc.

Vie

Vivien van Deventer leitet das Label. Vivien heißt übersetzt: das Leben und die Lebendigkeit. La Vie eben. Diese Lebendigkeit wird sich auf die Villa übertragen. Hier entsteht Lebendiges aus den Bereichen Kunst/Kultur/Urbanität/Soziales/ Politik.
  • bietet mit seiner lebendigen Atmosphäre einen inspirierenden Raum für kreative, urbane, kulturelle, soziale und politische Projekte
  • soll Raumgeber für sozio-kulturelle Debatten sein
  • steht für ein lebendiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für junge Erwachsene fernab des Mainstreams
  • möchte aktiv zur Künstlerförderung beitragen und eine Plattform für junge Künstler aus der Region sein
  • möchte Pulsfühler sein für das, was junge Menschen in Frankfurt bewegt, interessiert und sie in ihrer Lebenswirklichkeit abholen
  • ist durch die zentrale Lage in Frankfurt am Nabel der Zeit

Vernissage

Michael Hazkiahu akà Hazki, Thomas Gessner - DECONSTRUCTED URBANSIM – Fragmentierte Architektur in Bild & Ton.

Michael Hazkiahu akà Hazki, Thomas Gessner

DECONSTRUCTED URBANSIM – Fragmentierte Architektur in Bild & Ton.

Die Frankfurter Künstler Michael Hazkiahu und Thomas Gessner inszenieren städtische Architektur auf expressive Art. Bauwerke, aus dem Kontext gerissen und in Fragmente zerlegt, bilden die Grundlage für die Erschaffung einer neuen und überraschenden Interpretation ihrer Identität. Auch die Zerstörung von geschichtsträchtigen Bauwerken wird dokumentiert, um vom Wandel urbanen Lebensraumes und seiner Kultur zu erzählen. In den Räumen einer alten Jugendstil Villa werden Fotografien, grafische und audiovisuelle Arbeiten sowie ein Gastbeitrag von Architekturkritiker und Autor Wilhelm Opatz zu erleben sein.

Die Ausstellung findet an folgenden Terminen in der „Villa Gründergeist“, Gärtnerweg 62, 60322 Frankfurt, in Kooperation mit der Kulturmanagerin Vivien van Deventer von Villa Vie statt:

Vernissage
Freitag, 01.03.2019
19:30 Uhr

Milleussage (inkl. Gastbeitrag W. Opatz)
Donnerstag, 14.03.2019
19:30 Uhr

Finissage
Freitag, 29.03.2019
19:30 Uhr

Die Künstler

Michael Hazkiahu akà Hazki

Die Dekonstruktion urbaner Strukturen, entwurzelte Architektur, die DNA des Organismus „Urbanismus“ entschlüsselt und neu zusammengesetzt. Dies sind die Themen der abstrakten Foto- und Filmkollagen von Michael Hazkiahu aka Hazki, der zwei Konzepte präsentiert:

1) "FRANKFURT RADIOLARIA"
Die Kollagen entstehen aus Lieblingsbauwerken der Frankfurter Skyline. Ähnlich wie in der Biologie, entstehen Sie aus dem einzelnen Baustein, dem Bauwerk. Dabei wachsen und expandieren Sie und bilden einen neuen, lebendigen, organischen Lebensraum.

2) "ARCHIDAILY"
Kollagen und dem „Unknown_Landscapes“ Film wird dem Bauwerk seine ursprüngliche Identität entzogen.Entwurzelt und freischwebend im leeren Raum hat der einstige Funktionsbau seine eigentliche Bestimmung verloren. Die ursprüngliche Architektur scheint in diesen Arbeiten nun losgelöst von permanenter Verortung, Sachzwängen oder Naturgesetzen.

Der gebürtige Hanauer (*1966) lebt und arbeitet seit 1989 als Visual Artist in und um Frankfurt herum. Von 1976 - 1988 wuchs Michael Hazkiahu in Tel Aviv, Israel auf. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Reprofotograf. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1988, beteiligte er sich an diversen Kunstprojekten, preisgekrönten Produktionen und Ausstellungen.

Künstler Kontakt: Thomas Gessner

Der untrennbare Zusammenhang von Auflösung und Entstehung zeigt sich in vielen Facetten. So auch in der Architektur, dem übergreifendem Thema der Arbeiten, die von Thomas Gessner in der Villa Gründergeist ausgestellt werden. Zu sehen sind zwei völlig konträre Ansätze, die diesen Zusammenhang illustrieren.

1) "NEO NOIR"
Eine Hommage an das nächtliche Erscheinungsbild der Stadt. Die leuchtende Magie der Architektur Frankfurts wird in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, um sie anschliessend zu komprimieren und wieder zusammenzufügen. Gewohnte Strukturen werden aufgelöst, um eine neuartige und überraschende Sicht auf das wohl am meisten fotografierte Motiv Frankfurts entstehen zu lassen.

2) "DECONSTRUCTION"
Eine Dokumentation über die Beerdigung dreier traditionsreicher Frankfurter Kult(ur)-Institutionen, die den Raum freigaben, um den heute vorwiegend kommerziellen Interessen zu dienen. In den unterschiedlichen Phasen der Zerstörung dieser Gebäude gab es jeweils nur einen kurzen Augenblick, dessen Szenerie so bewegend an die dahinterstehenden Geschichten erinnern konnte.

Der gebürtige Frankfurter lebt und arbeitet heute als freier Kreativer, Fotograf und Drohnenfilm Enthusiast in seiner Stadt. Nach seinem Studium für Kommunikations Design und Fotografie führte ihn sein Weg durch verschiedene internationale Agenturen. Thomas Gessner beteiligt sich seit Jahren an diversen künstlerischen Projekten und Ausstellungen im Raum Frankfurt.

Künstler Kontakt:

Der Gastbeitrag

Wilhelm E. Opatz
studierte in Wiesbaden Innenarchitektur, Art Director in zahlreichen Werbeagenturen (u.a. Meiré und Meire, GGK, Ogilvy & Mather). Seit 1997 eigenes Grafikdesignbüro, zusammen mit der Werbetexterin Natalie Opatz. Gestalter/Herausgeber mehrerer Architekturpublikationen. 2018 erschien eine Monographie über das Architekturbüro Landes & Partner (Niggli, Zürich) und „FRANKFURT 1970–1979“ (Junius, Hamburg); im Januar 2019 kommt im Berliner Dreiviertelhaus Verlag ein Buch über eine markante Betonkirche in Sailauf/Bayern heraus. Kurzessays und Vorträge zu Frankfurter Architekturgeschichte.

Georg Christian Dörr
nach Assistenz bei namhaften Fotografen im In- und Ausland seit 2000 als freier Fotograf in Frankfurt. Mitinhaber des Fotostudios lumen. Seit 2014 Kooperation mit Wilhelm E. Opatz bei der Produktion einer Buchreihe zum Thema Architektur in Frankfurt. Neben Architekturaufnahmen und kommerzieller Werbefotografie vielfältige freie Projekte. Lebt/arbeitet in Frankfurt.

Galerie

Form & Materie, Malerei von Zarah Annabelle Scheiderer Facing Europe, Fotografie von Niko Neuwirth A Search for Beauty, Impressionistische Fotografie von Christiane Weismüller Kopfkino, Malerei von Petra Geiger Halb Meld, halb Honster, von Billa Burger und Markus Oeffinger

Vivien van Deventer

Vivien van Deventer

Vivien van Deventer
Künstlerin, Kulturmanagerin

Viven van Deventer ist 1980 in Duisburg geboren. Sie absolvierte ihr Abitur und ihre Tanzausbildung am Tanzgymnasium Essen-Werden.

2000 ging sie nach Frankfurt am Main und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst im Dachbereich Bühnentanz.

Seit 2006 ist sie als freiberufliche Performancekünstlerin, Choreographin und Tanzpädagogin tätig. Ergänzend nahm sie ihr Studium der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt kulturelle und ästhetische Bildung an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main auf.

2009 erhielt sie ihren Abschluss als Diplom Erziehungswissenschaftlerin. Seit 2011 arbeitet sie für das Bistum Limburg im Bereich Kunst und Kultur und gründete 2017 das Label VillaVie im Gärtnerweg 62 in Frankfurt.

V.vanDeventer@villa-gruendergeist.de

Villa Vie
Gärtnerweg 62
60322 Frankfurt am Main

069 - 72 88 39
069 - 72 89 99
Bistum Limburg

Villa Vie
Gärtnerweg 62
60322 Frankfurt am Main

069 - 72 88 39
069 - 72 89 99
Bistum Limburg